16 Juni 2014 - 04:27
Ankara lehnt Gas-Vorschlag Teherans ab

Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Iran und der Türkei bezüglich der Menge und des Preises des iranischen Gases dauern weiter an.

Vizeölminister Irans, Hamidreza Araghi,  sagte dazu: Die Türkei ist weder bereit, den Vorschlag zur jährlichen Aufstockung des Imports von 5 Mrd. Kubikmeter Gas anzunehmen, noch will sie den gegenwärtigen Gaspreis akzeptieren.

Über den Stand der Gespräche sagte Araghi: Die Verhallungen dauern an. Diese Woche wird eine Delegation aus der Türkei nach Teheran reisen.

Araghi sagte weiter: Die Rabat-Forderungen der Türkei sind nicht logisch, der Vertragsinhalt sei vertraulich. Die Türkei ist weder bereit, den Vorschlag zur jährlichen Aufstockung des Imports von 5 Mrd. Kubikmeter Gas anzunehmen, noch will sie den gegenwärtigen Gaspreis akzeptieren. Iran werde aber keinesfalls seine Interessen aufgeben. Wir haben stets betont, wenn die Türkei sein Gasimport aus Iran erhöht, dann wird Iran über neue Gaspreise mit ihnen sprechen.

Die erste Gesprächsrunde ist vorbei und man werde über die Exporterhöhung in die Türkei, den Gaspreis und die Beschwerde der Türkei vor dem internationalen Gerichtshof weiter miteinander sprechen, so Araghi.